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24.3.2012: Fest Mw-Liquidation wird überdacht


Heute hat CdA André Blattmann in einem Interview mit der NZZ auf die Frage «Die Festungsminenwerfer wurden auch zum alten Eisen gelegt. Auf diesen Entscheid kommt man zurück. Warum?» folgendes geantwortet: «Erstens sind die Anlagen vorhanden. Wenn sie jetzt eingemottet werden, muss nichts investiert werden. Zweitens hat das Parlament entschieden, dass die Artillerie keine Kanistermunition mehr zur Verfügung hat. Faktisch haben wir damit keine wirkungsvolle Artilleriemunition mehr. Die Festungsminenwerfer sind immerhin ein teilweiser Ersatz, wenn auch ein suboptimaler.» Ganzes Interview
hier

23.3.2012: Gegen das Vergessen


Was der Bunker-Wanderführer für die Stadt Zürich sein soll, ist für Dietikon der Bunkerweg. Derzeit arbeiten zwei Mitarbeiter des Armeelogistik-Centers Hinwil an einem Buch, das dafür sorgen soll, dass die vielen Bunkeranlagen in Zürich nicht in Vergessenheit geraten. Auch in Dietikon stehen auf dem Stadtgebiet unzählige solcher stummen Zeugen des 2. Weltkrieges. Im Bezirkshauptort soll aber nicht ein Buch, sondern ein Bunkerweg die Erinnerung an die Geschichte am Leben erhalten.

23.3.2012: Militärmuseum vor neuer Saison


«Wir sind von November bis März jeden Samstag an der Arbeit», sagt Thomas Hug, der Präsident des Vereins Militär- und Festungsmuseum Full-Reuenthal. «Es ist höchst erfreulich. Jeden Samstag kommen bis zu 30 Helfer, die ehrenamtlich arbeiten.» Für dieses Jahr ist u.a. eine Sonderausstellung in Arbeit: Dazu gehören drei Aufklärungsdrohnen. «Sie werden Teil der Sonderausstellung ‹Vom Beobachtungsballon zur Drohne› bilden, die unter dem Patronat der Schweizer Luftwaffe steht und am 3.April von Luftwaffenchef Gygax eröffnet wird», erklärt Thomas Hug.

23.3.2012: Gutes Jahr für den «Heinrich»


Der Festungsverein Hondrich, der den ehemaligen Kommandoposten «Heinrich» im Hondrichhügel betreibt, hat sein zweitbestes Jahr hinter sich. Wie Präsident Hansueli Frei an der Hauptversammlung ausführte, interessierten sich über 1200 Besucher für die einst streng geheime Festungsanlage. Dies zeigt das ungebrochene Interesse an diesen geschichtsträchtigen Militärbauten, ist aber auch für den Festungsverein Hondrich wichtig, da der Unterhalt und Betrieb des Felsenwerkes grosse Kosten verursacht. Diese werden durch Eintritte, Spenden und Mitgliederbeiträge gedeckt. «So freuen wir uns umso mehr, dass wir an der 6. Hauptversammlung unser 100. Mitglied aufnehmen können», sagte der Präsident. An den regelmässigen Werktagen helfen diese Mitglieder aktiv mit, die Festung in Schuss zu halten.

23.3.2012: Göttis für Bunker gefunden


Der Verein Festungsgürtel Kreuzlingen hat aktuell mehr als 300 Mitglieder. Für die einzelnen Bunker wurden erfolgreich Göttin gesucht, die sich um die Objekte kümmern.

25.2.2012: AFOM-Führungen 2012


Auch im Jahr 2012 führt das AFOM (Magletsch) von April bis Dezember monatlich eine Führung ohne Anmeldung durch. Diese Führung findet jeweils am 2. Sonntag im Monat um 14.00 statt. Die Daten zu Download hier

21.2.2012: Militärhistorischer Wanderführer


Matthias Dürst und Felix Köfer planen, einen Wanderführer zu den Bollwerken auf dem Zürcher Stadtgebiet herauszugeben. Mittlerweile ist für das ca. Ende Jahr erscheinende Werk auch ein Verlag gefunden - die Arbeit kann mit Vollgas weitergeführt werden. Details
hier und hier

3.2.2012: Munition bleibt in den Seen


Das VBS teilt mit: Nach vertieften Abklärungen hat das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in Absprache mit den betroffenen Kantonen entschieden, von einer Bergung jener Munition abzusehen, welche die Schweizer Armee bis in die 1960er-Jahre im Thuner-, Brienzer und Vierwaldstättersee versenkt hatte. Die Abklärungen haben keinen Hinweis darauf ergeben, dass die Seen durch die Munitionsablagerungen belastet werden. Der grösste Teil der Objekte befindet sich bereits heute über 25 cm bis zu zwei Meter unter dem Seegrund. Eine Bergung der Munition würde deshalb zu einer erheblichen Störung des Seegrunds und damit über lange Zeit zu einer Störung des Wasserökosystems führen. Während eine selbstständige Detonation praktisch ausgeschlossen werden kann, bestünde beim Heben und Entsorgen der Munition Explosionsgefahr. Diese Tatsache würde auf den Seen und in deren Uferbereichen über Jahre hinweg praktisch kaum umsetzbare Sicherheitsmassnahmen erfordern.
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28.1.2012: San Carlo wird versteigert


Bisher hatte das ehemalige Art Wk wenig Erfolg als private Anlage - wer hat Mut und kauft das Werk?
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15.1.2012: Neue Bücher


Zwei spannende Bücher werden in diesem Jahr vom Verlag Hier und Jetzt in Baden erwartet:
* Im April wird vom in Festungskreisen bekannten Autor Hansjakob Burkhardt das Werk
«Dynamit am Gotthard - Sprengstoff in der Schweiz» - Eine Geschichte der Sprengstoffindustrie in der Schweiz am Beispiel von Isleten am Urnersee erscheinen. Inhaltlich wird vor allem auch die Geschichte des heute als Datentresor genutzten und weitgehend unbekannten Artilleriewerkes A8730 Isleten interessant sein. Der Erfinder des Dynamits, Alfred Nobel, kaufte 1871 zusammen mit Partnern die damals stillgelegte Papierfabrik in Isleten und begann für den Gotthardbahnbau Dynamit zu produzieren. Damit begann die Geschichte der schweizerischen Sprengstoffindustrie. Bis heute wird Isleten, auf einem Bachdelta am Urnersee gelegen, durch die Gebäude dieser Fabrik geprägt. Der Autor schreibt nicht nur die Lokalgeschichte des Ortes mit den besonderen Verhältnissen der Erschliessung auf dem Seeweg sowie der Artilleriefestung, sondern auch ein Stück Urner Wirtschaftsgeschichte und die wechselvolle Geschichte der Sprengstoffindustrie in der Schweiz mit ihren internationalen Verflechtungen und dem Wandel der Sprengstoffprodukte. Das spannend geschriebene und reich illustrierte Buch schliesst damit eine Lücke in der Schweizer Industriegeschichte. ca 320 Seiten, 300 Abbildungen, 20x27 cm. Preis ca. 58 Franken.
Im Frühjahr soll aus demselben Verlag das Buch «
P-26 - die Geheimarmee, die keine war» von Martin Matter: 1990 schlug der Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommission wie eine Bombe ein: In der Schweiz kam eine illegale, schwer bewaffnete und unkontrollierte Geheimtruppe von 400 Mann ans Licht, eine Gefahr für die verfassungsmässige Ordnung. Ein Riesenskandal in den Augen des Grossteils von Politik, Medien und Öffentlichkeit. Die «Geheimarmee» P-26 wurde mit Schimpf und Schande liquidiert. Entsprach das furchterregende Bild den Tatsachen? Ganz und gar nicht. Die Einschätzung von 1990 bildet die wohl grösste Fehlbewertung in der jüngsten schweizerischen Geschichte, schreibt der Verlag. Im Herbst 2009 ist die Schweigepflicht für die ehemaligen Mitglieder der P-26 gefallen. Erstmals zeichnet dieses Buch das wirklichkeitsgetreue Bild der Widerstandsorganisation, deren Mitglieder sich für nichts zu schämen brauchen. ca. 220 Seiten, 13,5x22 cm, Preis ca 38 Franken. www.hierundjetzt.ch

2.1.2012: Dunkle Kammern


Bericht über die Nachschubeinheiten der Armee in «Logistikbrigade 1 2/11»
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31.12.2011: Wo sind denn nur die Fest Mw?


Das «Tagblatt» berichtet heute über die Thurgauer Festungsminenwerfer.
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27.12.2011: Munitionsmagazin zu verkaufen


Der «Berner Oberländer» berichtet heute über das Munitionsmagazin oberhalb von Boltigen, das zum Verkauf steht.
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27.12.2011: Sperre Heiligenschwendi


Heiligenschwendi
Die kleine Broschüre zur umfangreichen und weitläufigen Sperrstelle Heiligenschwendi erscheint anfangs August zum Oberländer Festungstag: Die Arbeit daran hat begonnen. Das Buch dazu - Band 4 der Oberländer Festungsbücher - ist für Ende 2012 geplant.












9.12.2011: Oberländer Festungen auf Pro7


Vom 11. bis 13. Oktober hat ein Team des deutschen Senders Pro7 am Thunersee Aufnahmen für eine Sendung über das Schweizer Réduit gemacht. Besucht wurden das Artilleriewerk Faulensee, ein Kommandoposten in Unterseen und der Infanteriebunker Fischbalmen in der Beatenbucht. Am letzten Tag erfolgte noch ein Abstecher nach Gland und Chillon am Genfersee. Die Ausstrahlung dieser Aufnahmen erfolgt am Freitag, 9. Dezember, ab 19.05 Uhr in der Sendung GALILEO.

9.12.2011: Oberländer Datenbunker auf Pro7


Wo Daten versteckt werden: Fort Knox in den Berner Alpen (nicht Gotthard :-)
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7.12.2011: Raketenmässige Wohnung


Es gibt nichts, was es nicht gibt: Luxuswohnung im Raketensilo.
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